Wörtlicher Hintergrund

Minerva (=Athene) ist die Göttin der Kunstfertigkeit, der Weisheit und des Lernens und der besonnenen Kriegsführung. Weiterhin gilt sie als Beschützerin der Handwerker und Künstler. In Darstellungen tritt sie häufig mit Helm, Lanze und dem Schild mit dem Medusenhaupt, das den Gegner zu Stein erstarren lässt, auf.
All diese Eigenschaften und Attribute machen sie zur idealen Sinnfigur für dieses Projekt. Sie vereint Weisheit mit Können und Wehrhaftigkeit, um wenn nötig mit besonnener Kriegsführung Besserungen zu erreichen. Da wir keine Gtter sind und uns sich die Weisheit nur in Teilen erschließt, nehmen wie Abstand von einer Kriegsführung, da wir uns in dessen Notwendigkeit einfach nicht sicher sein können. Doch Änderungen, die wir erreichen können und die noch mehr Weisheit und Lernen in unsere Welt bringen, sollten wir den Weg ebnen. Geben wir Menschen Hilfe zur Selbsthilfe.

Warum Spenden?

Im Artikel 14 des Grundgesetzes steht: 1. Eigentum verpflichtet. 2. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Nun stellt sich gleich die Frage, warum einige Teile des Grundgesetzes wenig bekannt und noch weniger spürbar sind. Dieser Artikel richtig umgesetzt, dürfte doch nicht zulassen, dass sich die soziale Schere in einem Staat öffnen kann. Doch was wir in Europa zum Beispiel Afrika voraushaben ist eine Grundsicherung. Wir müssen nie hungern, frieren und haben Zugang zu Bildung, wenn auch von unterschiedlicher Qualität. Man könnte meinen, durch ein Zufallsprinzip ist der Wohlstand und Reichtum in der Welt verteilt. Doch nicht Zufall sondern kriegerisch ökonomische Geschichte habe zu einem dermaßen großen Ungleichgewicht geführt.

Neben dem zweifelsohne wichtigsten menschlichen Aspekten für Spenden, nämlich Hilfe für andere Menschen durch eine Grundversorgung mit Nahrung, Wärme und Bildung, sollte uns auch für uns selbst viel daran gelegen sein, ein sicheres Gleichgewicht zu erzeugen, um den neuen Situationen in einer zusammenrückenden Welt gelassener entgegensehen zu können.

Soll doch der Staat seiner Aufgabe gerecht werden und helfen!

Prinzipiell ist festzuhalten, dass ich es zu den Pflichten unseres Staates zähle, mit dem heutigen globalen Erkenntnissen und seinen finanziellen Möglichkeiten für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Ein Staat kann über Steuern alle Einwohner ansprechen und je nach ihren finanziellen Möglichkeiten fair belasten. Auf diesem Weg werden die Gelder mit geringen Kosten frei, da es keiner großen Werbung bedarf. Die gesammelten Gelder könnten jetzt effektiv und direkt bedürftigen Ländern zukommen. Bei diesem Weg von Spendengeldsammeln ist eine Stetigkeit im Geldfluss und hohe Akzeptanz bei vorausgesetzt sinnvollem Einsatz zu erwarten. Warum funktioniert unser Staat bei einer solchen Aufgabe nicht. Es ist ein kapitalistischer Staat und hinter staatlicher Entwicklungshilfe stehen jedoch fast immer handfeste wirtschaftliche Interessen der Geberländer und Institutionen.

Die Weltbank gibt kein Geld, weil sie für sich selbst plötzlich ein positives Wertesystem jenseits des eigenen Credos entdeckt hat: Jede Bank ist einzig und alleine eine Anstalt zur Vermehrung von Kapital. Wenn, quasi aus Versehen, damit auch mal was Gutes bewirkt wird, nimmt man das gerne und Öffentlichkeitswirksam in Kauf, das Ziel ist ein anderes. Ähnlich verhält es sich mit staatlicher Entwicklungshilfe. Wir züchten uns doch nicht unsere eigene Konkurrenz, höchstens wenn wir neue Absatzmärkte für unsere Produkte erschließen wollen. Wenn beispielsweise ungeheure Summen zum Kauf von Getreide aufgewendet werden, um angeblich den Hunger in der Welt zu bekämpfen, so werden dadurch letztlich nur die Getreideerzeuger in den Geberländern, die Transportunternehmer und Zwischenhändler sowie Spekulanten an der Börse reicher. Die Farmer in den armen Ländern, wo das Getreide hinfließt, können ihre Produkte nicht absetzen, sie verarmen auch noch und werden von Hilfslieferungen abhängig.

Wie spendet man wirksam?

Damit Spenden nicht nur kurz einen Boden befruchten, ist es wichtig, dass sie wiederkehrend sind und somit eine langfristige Absicherung von Projekten ermöglichen. Des Weiteren müssen sie gesamtprojektbezogen sein. Es hilft nicht für Bildung zu spenden, wenn die Kinder Hunger leiden. Und nur Nahrungsmittel sind auch nicht die Lösung, denn nur Bildung ist die Grundlage zur Selbsthilfe. Was weiterhin zu kritisieren ist, ist blinder Spendenaktionismus, Unseriosität, mit der um Spenden und Gelder gebuhlt wird und ein Organisationswasserkopf.
Ein Beispiel: Im Zuge der Tsunamikatastrophe hat eine Organisation viele Kokosnusspalmen am zerstörten Strand gepflanzt, sie umzäunt und gießen lassen. Eine solche Aktion lässt sich marketingtechnisch bestimmt gut verkaufen und zeigt dem Spender kurzfristig einen Erfolg seines eingesetzten Geldes.
Nur, wenn man ein Jahr später nachschaut, dann sind die meisten dieser Palmen verschwunden. Sie waren zu nahe am Wasser gepflanzt worden oder standen Strassen sowie anderen Bauprojekten im Weg.

Ein anderes Problem für effektiven Spendeneinsatz bilden die Spendenempfänger selbst. Die Bereitschaft der Opfer nach dem Tsunami sich für ihre eigene Zukunft zu engagieren ging entschieden zurück, wenn es die ersten Monate nach einer Katastrophe genügte sich mit ein paar Tränen auf die Trümmer zu setzen. Meist hat es nicht lange gedauert und jemand mit Hilfsgeldern kam vorbei. So sind viele Abhängigkeiten und neue Almosenempfänger entstanden. Mit der so viel zitierten und langfristig auch einzig sinnvollen Hilfe zur Selbsthilfe hat das nun wirklich nichts zu tun.

Ich glaube am meisten erreicht wird von Organisationen, die sich auf ein bestimmtes Land oder zumindest auf einen Kulturkreis spezialisieren und dieses Projekt nachhaltig und umfassend betreuen.

Für welches Projekt spenden?

Kinder sehe ich als wichtigsten Ansatzpunkt für Verbesserungen. Leider hat fast jedes zweite Kind in Afrika keine Chance, lesen, schreiben und rechnen zu lernen. Besonders benachteiligt sind die Kinder aus den ärmsten Familien, Mädchen und AIDS-Waisen. Dabei ist Bildung die einzige Chance, den Kreislauf aus Armut, Unwissenheit und Krankheiten zu durchbrechen. Würde mehr Bildung und weniger Hunger herrschen, ließen sich auch Umweltprojekte einfacher umsetzen.

Wie bereits angesprochen, ist ein wirksames Spenden nur von einer Organisation zu erreichen, die sehr projektbezogen und nachhaltig arbeitet. Die Organisation "Menschen für Menschen" arbeitet nach einem solchen System.
Diese Organisation konzentriert sich auf Äthiopien und setzt ein entscheidenden Projektschwerpunkt bei der Bildung, denn nur Bildung kann auf lange Sicht zu wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt führt.

Ein weiterer Vorteil der Organisation "Menschen für Menschen" ist das Fehlen von individuellen Patenschaften. Diese binden den Spender zwar emotional enorm, doch erfordern sie einen sehr großen Verwaltungs- und damit auch Kostenaufwand.
Alle Spenden fließen in einen Topf, um in Äthiopien je nach vorliegender Jahresplanung eingesetzt zu werden. Dies garantiert den effektiven und kostensparenden Einsatz der Mittel, die auf diesem Wege vielen Familien und Dorfgemeinschaften zugute kommen - und vor allem den Kindern.

Wie viel spenden?

Jeder sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten spenden. Meist spenden wir jedoch im Rahmen unseres Gewissen, das vielleicht manchmal durch irgendwelche Katastrophen oder Aktionen angesprochen wird. Beim Projekt "minerva-biken" übernimmt unsere eigene Lust den Auslöser für die Spenden. Ziel ist es pro gefahrenen Jahreskilometer mit dem Rad einen Cent zu spenden. Natürlich sind eine Aufrundung der Spende oder zwei Cent pro Kilometer möglich. Fahre ich also 5.000 km im Jahr wären das dann 50.- EUR.

Wie spenden?

Die Spenden werden mit dem Stichwort "Minvervabiken" verbunden direkt an die Organisation "Menschen für Menschen" überwiesen. Vorteile sind der Erhalt einer Spendenquittung, die von der Steuer abgesetzt werden kann und für mich als Organisator keine Geldtransferaufgaben.

www.MenschenFuerMenschen.de

Spendenkonto:
Kto.-Nr. 18180018
Stadtsparkasse München
BLZ 701 500 00
Stichwort: minervabiken

Großspender Tour de Dresden

Jedes Jahr im Sommer, zeitgleich mit dem Radrennen Tour de France, veranstalten wir als Radgeschäft GS Velo eine Tour de Dresden. Wir fahren in dieser Zeit jeden Tag ein Drittel der Strecke der Profis. So kommen in drei Wochen für jeden der durchfährt etwa 1200 km zusammen. Bei dieser Tour sammeln wir pro Tag und Fahrer einen Euro ein. Auch dieses Geld kommt dem Projekt minerva-biken zugute, deshalb ist die Tour de Dresden auch unter den Kilometerfressern zu finden.